Großer Erfolg für zwei Marienschülerinnen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

„So geht`s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ war das Motto des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, der als größter historischer Forschungswettbewerb des Landes gilt. Bundesweit wurden 1992 Beiträge eingereicht. Nun stehen die Ergebnisse auf Landesebene fest: Von den 142 Forschungsarbeiten aus Hessen wurden 16 Landessiegerinnen und Landessieger ausgewählt sowie Förderpreise vergeben. Zwei Marienschülerinnen durften sich über ihren Erfolg freuen.

Geschichtswettbewerb 2019

Rahel Tomaciz, Schülerin der E-Phase, erhielt mit ihrer Arbeit „Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf die Zivilbevölkerung am Beispiel meiner Urgroßeltern Jöhrens“ einen Förderpreis, der mit 100 € dotiert ist. Während Rahels Urgroßvater im Zweiten Weltkrieg in Russland stationiert war, musste ihre Urgroßmutter die Familie in Oberkalbach allein durchbringen. Auf der Grundlage von etwa 500 Briefen ihrer Urgroßeltern gelang es Rahel, dieses Kapitel ihrer Familiengeschichte anschaulich aufzuarbeiten.

Darüber hinaus erhielt die Marienschülerin Laura Jakob einen Landespreis. In ihrer Freizeit führt die Elftklässlerin Touristen durch Schloss Fasanerie in Eichenzell und interessiert sich daher besonders für die Regionalgeschichte. Mit ihrem Beitrag „Der Säkularisierungsprozess in Fulda unter der Herrschaft Wilhelm Friedrichs von Oranien-Nassau (1802-1806) – Ein erster Schritt in die Moderne?“ überzeugte sie die Juroren der Landesjury und nimmt nun auf Bundesebene am Wettbewerb teil. Die Verleihung des mit 250 € dotierten Landespreises findet durch Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz am 13.9.2019 in der Staatskanzlei Hessen (Wiesbaden) statt.

Christina Lander