Schulrechtliche Stellung und Trägerschaft der Marienschule


Auf der Basis des Grundgesetzes (Art. 7,4), § 56 der Hessischen Landesverfassung und des Hessischen Schulgesetzes (§ 166-176) ist die Marienschule ein staatlich anerkanntes Gymnasium und eine staatlich anerkannte Fachschule für Sozialpädagogik in freier Trägerschaft. Dort ist geregelt, dass Schulen in freier Trägerschaft in besonderer Weise religiös, pädagogisch oder weltanschaulich geprägt sein können und dass sie abweichend von den Vorschriften für öffentliche Schulen ihre Lehr- und Unterrichtsmethoden, die Lehrinhalte und die Organisation des Unterrichts festlegen können.

Seit 1.1.1997 ist die Trägerschaft der Marienschule Fulda vom Institutum Beatae Mariae Virginis (IBMV) auf die neugegründete Stiftung "Marienschule Fulda", eine Stiftung privaten und kirchlichen Rechts, übergegangen. Das Kuratorium der Stiftung setzt sich zusammen aus drei Vertretern des Bistums Fulda, je einem Vertreter der Stadt und des Landkreises Fulda, einem Vertreter der Elternschaft sowie der Provinzialoberin der Rheinischen Provinz der Maria Ward-Schwestern als Vorsitzender des Kuratoriums. Ziele, Aufgaben und Verwaltungsstrukturen sind in der Stiftungsurkunde und in der Satzung der Stiftung geregelt.

Die Marienschule erhebt ein Schulgeld in Höhe von


63,00 € im Monat für das 1. Kind,

48,00 € im Monat für das 2. Kind,

26,00 € im Monat für das 3. Kind.


Das Schulgeld ist pro Schuljahr in 10 Monatsraten von September bis Juni zu zahlen.


Nach 18 Jahren ohne Schulgelderhöhungen passt die Marienschule ihr Schulgeld ab dem Schuljahr 2014/2015 den jährlichen Kostensteigerungen an. Daher wird das monatliche Schulgeld in den kommenden Jahren bis einschließlich des Schuljahres 2019/2020 wie folgt stufenweise angehoben:

Schuljahr 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20
Schulgeld (1. Kind) 57€ 60€ 63€ 66€
Schulgeld (2. Kind) 43,50€ 46€ 48€ 50,50€
Schulgeld (3. Kind) 23€ 24,50€ 26€ 27,50€