Für die schnelle Hilfe vor Ort

Nunmehr 72 Schulsanitäterinnen an der Marienschule


Erste Hilfe während der Schultage, zu schulischen Veranstaltungen aller Art, bei Unterstufenpartys, Bundesjugendspielen, Ehemaligentreffen oder Schulfesten – die Einsatzgebiete der Schulsanitätsdienste sind vielfältig und erfordern eine kompetente Fachausbildung und eine gut funktionierende Organisation. Daher freut sich die Marienschule über ihre Sanitätsgruppe, die nun 72 Schulsanitäterinnen umfasst und so im Ernstfall immer einsatzbereit ist.

24 Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 9 der Marienschule Fulda absolvierten im Oktober und November des vergangenen Jahres die Ausbildung zur Schulsanitäterin. Diese umfasste vier Ausbildungsmodule sowie eine Abschlussprüfung in Theorie und Praxis und wurde von Erik und Isabel Bott vom Malteser Hilfsdienst geleitet. Ab Beginn des zweiten Halbjahres des aktuellen Schuljahres treten die neuen Sanitäterinnen ihren Dienst an der Marienschule an.

Schulsanitäterinnen 2018

Die Ausbildung findet im Rahmen einer bereits mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Malteser Hilfsdienst und der Marienschule statt, wobei die Ausbilder auf Seiten der Malteser ehrenamtlich arbeiten. Die Ausbildungsschwerpunkte für die neuen Schulsanitäterinnen lagen in der Durchführung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen und der ersten Hilfe.

Bei der Übergabe der Ernennungsurkunden durch Schulleiter Dr. Oswald Post und Malteser-Ausbilder Erik Bott sowie Daniel Krimmel, den Sanitätsdienstbeauftragten der Marienschule, wurde vor allem das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen gelobt. Sie würden einen unverzichtbaren Teil des Schullebens darstellen und seien für das Funktionieren einer Schule immens wichtig, betonte Schulleiter Dr. Post.

Der Einsatzbereich der Schulsanitäterinnen an der Marienschule liegt vor allem in der Erstversorgung und Betreuung der verletzten Mitschülerinnen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, stets in der Hoffnung, schließlich keinen Einsatz haben zu müssen.


Alexander Schmitt