Kurzfristige Termine
Stellenausschreibungen
Wettbewerbe im Fachbereich Biologie
1) Internationale BiologieOlypmpiade (IBO)
Seit 2005 nehmen Schülerinnen der Marienschule regelmäßig mit unterschiedlicher Teilnehmerzahl an der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Internationalen Biologieolympiade teil; einem Wettbewerb, der mittlerweile zum 22. Mal stattfindet.Das deutsche Auswahlverfahren hierzu umfasst insgesamt vier Runden.
Die Aufgaben der ersten Runde stammen jeweils mit wechselnden Themenschwerpunkten aus verschiedenen Teildisziplinen der Biologie, wie Botanik, Zoologie, Molekulargenetik, Cytologie, Physiologie, Neurobiologie, Evolutionsbiologie oder Biochemie. Die gestellten, thematisch interessanten und abwechslungsreichen Aufgabenkomplexe können mit Hilfe von Fachliteratur zu Hause bearbeitet werden. Für die Qualifizierung zur zweiten Runde ist es nicht notwendig, dass alle Teilaufgaben vollständig und richtig gelöst sind. Denn nach dem neuen Bewertungsmodus kommen nur die besten drei der insgesamt vier Aufgaben in die Wertung. Das heißt, man kann z.B. eine Aufgabe weglassen, die einem nicht liegt oder zu der man keine Materialien findet. Man kann aber auch den Vorteil nutzen, indem man alle Aufgaben bearbeitet und nur die drei besten bewertet werden.
Allen Teilnehmerinnen der ersten Runde wird eine Urkunde mit Bewertungsbogen ausgehändigt. Die Preisträger/innen unter ihnen erhalten zusätzlich die Aufgaben für die zweite Runde, die meistens im November stattfindet. Unter Aufsicht werden in der Schule dann die entsprechenden Aufgaben im Rahmen einer zweistündigen Klausur gelöst. Neben sechs komplexeren Fragestellungen handelt es sich bei der Mehrzahl der Aufgaben um Multiple-Choice-Fragen.
Die jeweiligen Landesbeauftragten korrigieren die an sie von den Schulen eingereichten Klausuren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Runde erhalten Urkunden und Bewertungsbögen. Die Preisträger/innen werden zudem zur dritten Runde eingeladen, die Ende Februar des Wettbewerbsjahres am IPN der Universität Kiel stattfindet. Darüber hinaus werden die Landessieger je nach Landesvorgaben gesondert prämiert.
Die etwa 45 besten Teilnehmer/innen der zweiten Runde sollen in der Lage sein, theoretische und praktische Aufgaben aus den Gebieten der Biologie unter Klausurbedingungen in Kiel zu lösen. Diese dritte Runde dient der Auswahl der 10 besten Schüler/innen für die vierte Runde und zugleich der Vorbereitung für die Internationale BiologieOlympiade. Diese besondere „Kieler Woche“ umfasst ein Rahmenprogramm mit Ausflügen und Informationsveranstaltungen, Trainingskursen und einer Feierstunde. Die 10 besten Teilnehmer/innen der dritten Runde nehmen an der vierten Runde teil, aus der dann die vier Besten des deutschen Teams hervorgehen, die an der Internationalen Olympiade teilnehmen. Neben Urkunden und Bewertungsbögen erhalten die Teilnehmer/innen der dritten und vierten Runde auch Buch- und Geldpreise.
Weitere Information unter:www.biologieolympiade.de
Ansprechpartnerin an der Marienschule: Dr. Ute Lange
Teilnehmerinnen der ersten Runde der 21. Internationalen BiologieOlymppiade 2010, deren Endrunde in Korea ausgetragen wurde.
2) Schülerwettbewerb zum GEO-Tag der Artenvielfalt
Seit 1998 findet jedes Jahr jeweils am zweiten Samstag im Juni der GEO-Tag der Artenvielfalt statt. Zu diesem Anlass schreibt GEO in Kooperation mit der Deutschen Wildtierstiftung alljährlich einen Schülerwettbewerb zum Thema „Artenvielfalt“ aus. Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen sind aufgerufen, ein „Stück Natur“ vor der eigenen Haustür möglichst genau zu untersuchen und die Ergebnisse anschließend zu dokumentieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eingereicht werden können Textmappen, Installationen von Fundstücken, Bilder, Fotos, Videos oder Internet-Präsentationen.
Teilnehmen können Gruppen von Schüler/innen jeder Altersklasse, Bio-AG’s, Leistungskurse sowie kleinere und größere Schülergruppen verschiedener Klassen. Die Arbeit sollte von Lehrern oder Experten unterstützt werden.
Im Jahr 2011 konnten fünf Schülerinnen (Julia Benzel, Belen Brandl, Lisa Ortmann, Luca Reinhardt und Wynonna Weber) des Bio-Leistungskurses Bi 2 beim Schülerwettbewerb zum 13. GEO-Tag der Artenvielfalt einen Sonderpreis mit ihrer Projektarbeit erzielen.

Bei der floristischen Untersuchung des als Lapidarium oder auch als Franzosenwäldchen bezeichneten alten aufgelassenen Friedhofs, der sich in unmittelbarer Nähe der Marienschule befindet, haben sie eine recht umfangreiche Artenliste dieses innerstädtischen Areals erstellt sowie Belegmaterial in Form von Fotos und Herbarbelegen zu einer ansprechend gestalteten Mappe zusammengestellt.
Zudem wird in einer kurzen Einführung neben der Lage und den klimatischen Bedingungen dieses kleinflächigen städtischen Grünbereichs auf die besondere ökologische als auch kulturhistorische Bedeutung dieser Friedhofsanlage mit ihren historischen Grabsteinen, dem alten Laubbaumbestand und der mosaikartigen Struktur von gemähten und ungemähten Teilbereichen der Wiesenflächen eingegangen.

Im Jahr 2009 hat Talitha Müller aus der damaligen 6c der Marienschule mit der von ihr vorgelegten Projektarbeit zum Thema „Untersuchungen eines Weihers an der Grenze zwischen Stork und Hintersteinau“ einen Forscherpreis gewonnen.
Ansprechpartnerin an der Marienschule: Dr. Ute Lange
3) Sonstige Wettbewerbe
DAK-Plakatwettbewerb „Bunt statt Blau“
Trinken, bis der Arzt kommt? Wegen exzessiven Alkoholgenusses, dem so genannten Komasaufen oder binge drinking, müssen über 20.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Stoppt diesen Trend und rüttelt wach! Dies war das Motto des kürzlich von der DAK ausgeschriebenen Wettbewerbs, an dem bundesweit 8.000 Teilnehmer/innen mitgewirkt haben. Diese verteilen sich auf 400 Schulen, 1000 Teams bzw. Klassen sowie 800 Einzelpersonen. Dabei wurden 3.500 Plakate entworfen.
Im Jahr 2010 hat sich die in Kleingruppen eingeteilte damalige Klasse 8c der Marienschule unter Anleitung von Dr. U. Lange für dieses immer dringlicher werdende Thema engagiert und an diesem Wettbewerb teilgenommen.
Dabei konnte die 8c mit ihren eingereichten Arbeiten unter den Gewinnern in Hessen den 5. und den 9. Platz belegen (vgl. FZ 2.7.2010).
Neben Urkunden und Preisen für die Gewinner wurde die gesamte Klasse am 30. August 2010 zur offiziellen Ausstellungseröffnung ins Stadtschloss eingeladen. Hier werden neben den Bildern des DAK-Wettbewerbs Fotografien von Studenten des Institute of Design in Hamburg zum Thema Alkoholkonsum gezeigt (vgl. FZ 31.8.2010).
Berichte
Ein Tag im Antoniusheim
Ein Bericht der Klasse 5a
Fit für Europa?
Europaseminar 2012 in Straßburg
Roter Ritter Parzival
Ein Theaterbesuch der Klasse 5d



